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Landeshauptmann Günther Platter mit Brigitte Flür (Obfrau Regio Imst) und Ingo Mayr (Bürgermeister Roppen)

( Landeshauptmann Günther Platter
mit Brigitte Flür - Obfrau Regio Imst und Bgm. Ingo Mayr)

Freiwilligenzentrum Imst nimmt Fahrt auf

Egal ob bei der Nachbarschaftshilfe, der Altenpflege oder in der Freizeitgestaltung, die ehrenamtliche Arbeit von Freiwilligen ist aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Um diese Tätigkeiten zu unterstützen, neue Angebote zu schaffen und um vorhandene Strukturen zu verbessern, startete die von LH Günther Platter 2014 ins Leben gerufene Initiative der „Freiwilligenpartnerschaft Tirol“.

„Die Hilfsbereitschaft anderen Menschen gegenüber ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Es ist mir daher ein großes Anliegen, dass diese ehrenamtliche Arbeit auch weiterhin unterstützt und vorangetrieben wird. Die Leistungen der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer könnte der Staat gar nie bezahlen. Deshalb sollten auch optimale Rahmenbedingungen für ihren Einsatz geschaffen werden“, so der Landeshauptmann.

Aus diesem Grund starteten im Jänner 2015 die Freiwilligenzentren (FWZ) in Zusammenarbeit mit den Regionalmanagements der einzelnen Bezirken. Diese sollen als Drehscheibe und Informationsquelle für die Freiwilligenarbeit dienen und die Koordination erleichtern. Bei der Organisation und Durchführung von sozialen Projekten werden die Zentren mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Das regionale Freiwilligenzentrum soll Personen, die Freiwilligenarbeit leisten, künftig noch besser unterstützen und so die Arbeit noch effektiver und zielführender gestalten. Es freut mich, dass wir mit den Regionalmanagements in den einzelnen Bezirken einen verlässlichen und gut gerüsteten Partner gefunden haben, um dieses Projekt auch so professionell zu verwirklichen“, so LH Platter. Das Land Tirol steuert insgesamt 150.000 Euro dazu bei, die restlichen Kosten übernehmen die beteiligten Organisationen, die Sozialpartner und verschiedene Tiroler Unternehmen.

Freiwilligenzentrum Imst

Das Freiwilligenzentrum für den Bezirk Imst ist im Büro des Regionalmanagements in Roppen angesiedelt. Am Dienstag stattete LH Günther Platter dem FWZ einen Besuch ab und ließ sich über den Start informieren. „Wir sind für die kommenden Aufgaben bestens gerüstet und blicken voller Tatendrang in die Zukunft“, so Obfrau Brigitte Flür. Durch die bereits vorhandenen Strukturen und der bisherigen Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen sei das Regionalmanagement der richtige Partner für dieses Vorhaben. „Das Projekt der Freiwilligenpartnerschaft wird auch von der Bevölkerung positiv aufgenommen und mitgetragen“, ergänzt die Geschäftsführerin des Regionalmanagements Imst, Nicole Krismer-Stern.

Projektleiterin Marlies Trenkwalder präsentierte gemeinsam mit freiwilligen HelferInnen die verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Im August letzten Jahres startete das Projekt „MITEINAND in Imst - der Generationenschwerpunkt im Land Tirol“. Im Mittelpunkt stehen dabei das respektvolle Miteinander von verschiedenen Generationen, Familien und Kulturen sowie die Stärkung des regionalen Zusammenhalts. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Einbindung von SchülerInnen und Jugendlichen gelegt. So hat beispielsweise die HAK/HASCH Imst das „Miteinand Ladele“ eröffnet. Dort werden Produkte aus den schulinternen Übungsfirmen für den guten Zweck verkauft. Jugendliche engagieren sich auch in der Computeria in Imst und unterstützen dort ältere Menschen beim Umgang mit neuen technischen Geräten. „Das Freiwilligenzentrum leistet mit seinen Koordinationsaufgaben einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Ausbau der gemeinnützigen Arbeit und sorgt dafür, dass die Abläufe reibungslos funktionieren“, bedankt sich Platter bei allen HelferInnen.

Ehrenamt online

Wer mehr erfahren möchte, kann sich auf der vom Land Tirol eingerichteten Homepage unter
www.freiwillige-tirol.at über aktuelle Veranstaltungen und Projekte informieren. „Für Interessierte haben wir auch eine Onlinebörse für offene Stellen im ehrenamtlichen Bereich eingerichtet“, weiß die Koordinatorin der Freiwilligenpartnerschaft des Landes Tirols Andrea Fink.

FOTOS: Land Tirol/ Mike Maas
© Amt der Tiroler Landesregierung